Not & Rettungsruf  112

Feuerwehreinsätze kennen keine Gemeindegrenzen

Feuer auf dem Gelände von Holzindustrie Funke in Fretter. Im Bereich der Heizungsanlage ist es zu einem Brand gekommen. Zwei Mitarbeiter, die erste Löschversuche unternehmen wollten, werden vermisst. Der Rauch breitet sich auch in die Schreinereihalle aus und schließt dort mehrere Mitarbeiter ein. Zeitgleich kommt es zu einem weiteren Unfall, bei dem eine Person unter einem Holzpaket eingeklemmt wird.
Das Hilfeleistungslöschfahrzeug Fretter trifft am Einsatzort ein.Eine Person wurde unter einem Paket mit Holzbrettern eingeklemmt.
Zum Glück nur das Übungsszenario einer Zugübung der Löschgruppen Fretter (Gemeinde Finnentrop), Oedingen (Stadt Lennestadt) und Cobbenrode (Gemeinde Eslohe). Im Rahmen der überörtlichen Hilfe kann es jederzeit zu solchen Einsätzen kommen, die eine Zusammenarbeit auch über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg erforderlich machen. Komplexe Übungen wie diese fördern ein gutes Zusammenspiel der einzelnen Feuerwehreinheiten.
Brandbekämpfung der Löschgruppen Oedingen (vorne) und Cobbenrode (hinten).Ein Trupp unter schwerem Atemschutz konnte eine Person in Sicherheit bringen.
Zurück zur Lage:
Einsatzleiter Andreas Bockheim koordinierte aus dem Fretteraner Einsatzleitwagen die einzelnen Einheiten und wies ihnen ihre Aufgaben zu. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Löschgruppe Fretter kümmerte sich um die eingeklemmte Person und befreite sie mittels Hebekissen. Die Löschgruppe Oedingen bekämpfte den Brand im Bereich der Heizungsanlage und führte eine Menschenrettung durch. Die eingeschlossenen Mitarbeiter in der Schreinerei wurden durch die Löschgruppe Cobbenrode gerettet. Für ausreichend Löschwasser sorgte das Löschfahrzeug aus Fretter. Aus dem nahe gelegenen Giebelscheidbach wurde Wasser zur Einsatzstelle gepumpt. Rund 50 Einsatzkräfte waren an der Übung beteiligt.
Der Giebelscheidbach sorgte für ausreichend Löschwasser. Hier das Löschfahrzeug Fretter an der Wasserentnahmestelle.Feuer aus! Die Halle wird mittels Hochleistungslüftern entraucht und belüftet.
Positive Bilanz
Alle Beteiligten waren mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Die Menschenrettung wurde zügig durchgeführt und ausreichend Löschwasser stand auch nach kurzer Zeit zur Verfügung. Man ist sich einig, dass auch in Zukunft solche Übungen notwendig sind und eine gute Zusammenarbeit fördern.
Die Verletzten wurden an der Sammelstelle versorgt und betreut.Feuer aus! - Übungsende

 Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Lukas Tilke zur Verfügung gestellt.

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