Not & Rettungsruf  112

Neuer ELW 1 wurde eingeweiht

Ein „neuer“ gebrauchter Einsatzleitwagen gehört ab Freitag, 4. Mai, offiziell zum Fahrzeugpark der Löschgruppe Fretter. Bürgermeister Dietmar Heß überreichte den Schlüssel für das Fahrzeug an Löschgruppenführer Andreas Bockheim, nachdem Pfarrerin Warns und Pfarrer Kinold das Fahrzeug gesegnet hatten.

Der neue VW Crafter ersetzt das Fahrzeug des gleichen Typs am Standort Fretter. Der bisherige ELW 1 wurde 2005, ebenfalls als Gebrauchtfahrzeug von der Firma Westspreng (heute Maxam) beschafft, und der Feuerwehr als Geschenk überlassen. Wegen altersbedingter, erheblicher technischer Mängel ist das Fahrzeug aus dem Jahre 1992 ausgemustert worden und zu einem geringen Restwert veräußert worden.

„Mit der Anschaffung des neuen Fahrzeuges sind wir im vorgegebenen Kostenrahmen geblieben“, erklärte der erste Beigeordnete Ludwig Rasche bei der Übergabe. „Genau 14,10 Euro unseres Etats von 30.000 Euro haben wir nicht benötigt.“ Eigenleistungen der Löschgruppe Fretter sowie eine finanzielle Beteiligung von knapp 1000 Euro kamen hinzu. Das Fahrzeug dient dem Transport der Einsatzleitung mit deren Ausrüstung, der Bereitstellung von Geräten zur Erkundung und Führung sowie zur Abwicklung des Funkverkehrs.

Der ELW 1 wird auch zum Mannschaftstransport verwendet und bietet neun Personen Platz. Die zuvor im ELW mitgeführte Grundausstattung für Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern wird aber ab sofort nur noch am Standort Bamenohl vorgehalten. Passende Ausrüstung für universelle Eingreiftruppe „Die Anforderungen an die moderne Feuerwehr haben sich stark verändert und weiterentwickelt. Aus der Mannschaft, die nur Brände löscht, ist längst eine universelle Eingreiftruppe geworden, die kompetent und schnell unterschiedliche Gefahrensituationen vom Hausbrand bis zur Unfallhilfe bewältigen muss“, ergänzte Bürgermeister Dietmar Heß in seiner Rede. „Deshalb braucht erst recht die ehrenamtlich tätige Feuerwehr eine Ausrüstung, die ihrer Einsatz- und Hilfsbereitschaft entspricht und die es ermöglicht, mit den zur Verfügung stehenden Kräften effektiv die notwendigen Einsätze zu absolvieren.“

Schon mit dem Brandschutzbedarfsplan habe der Rat anerkannt, dass zu jedem Zug ein Führungsfahrzeug gehört. „Der Standort Fretter ist auch folgerichtig, hat doch die Löschgruppe Fretter unter den elf Löschgruppen der Gemeinde Finnentrop aufgrund ihrer Lage im Raum, aber auch als eine gute geführte, intensiv aus- und fortgebildete Einheit und ihrer hohen Tagesverfügbarkeit eine hohe Bedeutung.“

Nach der Schlüsselübergabe und den Dankesworten von  Kreisbrandmeister Christoph Lütticke, Gemeindebrandmeister Thomas Klein und Löschgruppenführer Andreas Bockheim, konnte das Fahrzeug besichtigt werden.

Bericht: Lokalplus
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